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Sonntag, 8. April 2018

rrrrrrr...

 
Es ist ja nicht so, dass ich vollkommen untätig bin. Mein allererster RVO. So weit, so skeptisch. Verdammt viele Streifen auf einmal!

 
Nee, als Streifenhörnchen will ich dann doch nicht durch die Gegend wandeln. Es steht mir nicht. Also bleibt nichts anderes übrig als: rrrrrrrrrr... (wenn die Maschen leise ribbeln) ;o) Es war halt mal ein Versuch, wie solch ein Farbwechsel so wirkt.

Sonntag, 25. Februar 2018

Sprung ins Abenteuer

 
Das kleine, unerwartete Projekt zwischendurch. Kaum darüber mit Catrin gesprochen, schon kopfüber in den Kisten gestöbert.

 
Das "Abenteuer" hat bei den eisigen Temperaturen die erste Kälteprobe überstanden und den Hals wunderbar warm gehalten.

 
Bei eisigem Ostwind habe ich noch nie so schnell Fotos geschossen. ;o)

 
In meinen Lieblingsfarben machen die Schultern hier eine gute Figur.

 
Das Garn ist eins der ersten dünner gesponnen und wartete Jahre auf seine Bestimmung. Auf Spinntreffen wird man oft gefragt, was man mit dem Garn, das gerade auf der Spule ist, plant. Die Antwort ist zu über 90 %: "Keine Ahnung!" Zumindest geht mir das immer so.

 
Und dann, nur 3 bis 4 Jahre später entdeckt man ein Schätzchen, packt ein paar Restegarne dazu und schon hat man ein neues Lieblingstück. ;o)

 
Ich bin selber überrascht, was die Gesamtwirkung ausmacht. Vielleicht sollte ich öfter mal solche Spontanaktionen starten. ;oD

Sonntag, 7. Januar 2018

Die erste Mütze

 
Ungelogen, es ist die erste, die ich je gestrickt habe. Es ist auch das erste Mal, dass ich Romneywolle gefärbt und gesponnen habe. Auch, dass ich sie auf einem E-Spinner fertigte und dass ich die Mütze mit dem kürzesten Nadelseil gestrickt habe. Es sollte für den ersten Versuch nicht gerade das beste Garn aus dem Vorrat sein und somit entschied ich mich für dieses. Wie es sich zeigt, war es genau die richtige Wahl, denn das etwas unscheinbare Fädchen hat sich als sehr ansehnlich herausgestellt. Wie man sich doch manchmal täuschen kann. ;o)
 
 
Einfach eine Maschenprobe der Kopfweite entsprechend gefertigt und umgerechnet, so lange gerade hochgestrickt, bis noch genug für die Spitze übrig blieb und für diese dann gleichmäßig verteilt 6 Abnahmepunkte markiert und in jeder Reihe 2 Maschen rechts zusammengestrickt. Fertig!
 

Bis ich damit beginnen konnte, war es ein steiniger Weg. Gleichzeitig gibt es für mich nun eine Erklärung dafür, warum man leider zu viel im Internet bestellt, anstatt die ortsansässigen Läden zu unterstützen. Und das kam so:

Zu meinem nietnagelneuen 40er Nadelseil benötigte ich nun kurze Nadelspitzen der Stärke 3,5. Die normal langen funktionieren ja bei dem ganz kurzen Seil nicht. Also wendete ich mich vertrauensvoll an den heimischen Handarbeitsladen und erlebte wieder mein Wunder. Auf die Frage nach kurzen Nadelspitzen wurden mir lange vorgelegt. Auf die Nachfrage, ob es sich wirklich um kurze handelte, wurde diese dann verneint und die Gegenfrage gestellt, wofür ich sie denn benötigte. Die wären doch so kurz und unhandlich. Äh? Ich schilderte also mein Vorhaben und wurde dann überredet, doch ein normales 3,5er Nadelspiel zu nehmen. Da ich unbedingt mit der Mütze starten wollte, habe ich mich darauf eingelassen. Hier das Ergebnis:

 
Löcher! Passiert mir zwar bei Socken nicht mehr, aber hier schon. Im oberen Bereich habe ich schon mit den neuen, im Internet bestellten, kurzen Nadelspitzen weiter gearbeitet und nach diesem Foto alles zähneknirschend wieder geribbelt und von vorne begonnen, weil mich die Löcher Zeit meines Lebens gestört hätten.
 
 
Tja, und das ist der Grund, warum man leider nicht mehr so oft in den Fachgeschäften vor Ort seinen Bedarf deckt, weil diese mit falscher Beratung, in der Hoffnung auf den schnellen Euro, ihre Kunden selber vertreiben.
 
 
Aber Hauptsache, die Mütze ist gelungen und macht mir Spaß. Bei 2 C° und starkem Ostwind heute genau das Richtige! ;o)

Montag, 1. Januar 2018

Lamina Schal

 
Seit gefühlten Monaten ist es entweder dunkel oder diesig oder beides. Man kommt im Dunklen nach Hause und an den Wochenenden ist gerade immer dann Tristesse angesagt, wenn man die Kamera hervorholen will. Wie soll man da vernünftige Bilder machen? Jetzt habe ich die Faxen dicke und nehme die, die ich eigentlich als verbesserungswürdig empfand.
 
 
Aber nun zum Projekt. Schon lange hatte ich den Lamina Wrap auf Ravelry im Auge und trödelte herum, weil ich nicht wusste, aus welchen Garnen ich diesen Tuchschal machen wollte. Aus einer Auswahl für ein anderes Vorhaben gefärbter Stränge Tüchergarn, und einiger Restefärbungen, die mir der Zufall überlies, indem ich zu den Gläsern griff, die mir am wenigsten mysteriös erschienen, entstand diese bunte Variation.

 
Ich muss sagen, wenn ich für ein Projekt gezielt färbe, verwerfe ich es anschließend, weil es mir nicht mehr gefällt, um Monate später etwas völlig anderes daraus zu machen. Ich glaube, so werde ich zukünftig alle weiteren Garne färben. Denn zumindest für mich ergibt sich daraus das Optimum. ;o)

 
Ich erwähne noch, dass mir selbstverständlich das dunkelgraue Garn bei etwa 4/5 der Rippen  ausgegangen ist und ich 400 g "verbraten" habe, bis ich das richtige Schwarz und dessen Verdünnung getroffen hatte. Wozu sich etwas notieren, wenn man genug Garn auf Lager hat? :o/ Es ist immer das Gleiche! Dann habe ich so lange gestrickt, bis alles Nachgefärbte aufgebraucht war und ich bei der letzten grauen Rippe sogar noch eine Reihe weglassen musste, was Gott sei Dank überhaupt nicht auffällt.

 
Gestrickt habe ich am Ende 1,25 Schals, weil es ja so einfach ist, hier und da einen Umschlag zu vergessen und dieses aufgrund des Musters erst im nächsten Farbabschnitt zu bemerken. *argh

 
Ein Glück, dass es so viel Spaß gemacht hat und die vielen Farben immer Anreiz waren, schnell weiter zu stricken.

 
Seit Wochen ist das Schaltuch wie gesagt fertig und wartete eigentlich nur auf das Spannen. Auch hier hat mir die Zeit und ein vernünftiger Platz dafür einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das Problem hat sich aber von selbst erledigt, da sich das Strickstück beim Tragen schon in die endgültige Länge gezogen hat, so dass das Muster schön herauskommen kann.

 
Und so, wie mir der Schal beim Tragen Freude bereitet, wünsche ich allen ein frohes, gesundes und kreatives neues Jahr!

Dienstag, 26. Dezember 2017

Männerloop in Jeansfarben

 
Mit dem wirklich allerletzen Garnzipfelchen habe ich die Enden zusammennähen können. Keine einzige Reihe hätte an diesem Loop fehlen dürfen. Das macht hin und wieder den Unterschied zwischen "schön halsnah" und Strangulation. ;o))

 
Schön halsnah sollte er nämlich auf Wunsch sein und breit genug zudem, um ihn bei Bedarf über die Ohren ziehen zu können, bitteschön! Das hätte fast nicht geklappt, hatte ich doch vor fast einem Jahr ein ganz anderes Muster ausgesucht. Dieses zog sich aber so sehr zusammen, dass der Garnverbrauch viel höher gewesen wäre. Also musste ich alles wieder ribbeln.

 
Aber das kenne ich ja schon. :o( Und dann war auf einmal für den Start des zweiten Versuchs das Garn weg. Spurlos. :o(( Wochen habe ich gesucht. Wiedergefunden habe ich es natürlich da, wo ich schon zweimal gesucht hatte. Wie das so ist halt, wenn man die Augen nicht richtig aufmacht. ;o) Das schlichte Flechtmuster ist überaus männertauglich und für dicke Garne, wie dieses, gut geeignet. Der Herr ist hoch zufrieden. Jetzt darf es zum Tragen ruhig ein paar Grad kälter werden.
 
Ich wünsche allen noch einen schönen 2. Weihnachtstag!

Samstag, 22. April 2017

Geribbelt


wegen Rollbund. *arrrrgh
 
Und das, obwohl ich schon eine Nadelstärke mehr genommen hatte. Ein Bündchen in kraus rechts ist echt sensibel. :o((

Sonntag, 12. März 2017

Lintilla


Jetzt hab ich auch eine! Der pure Zufall hat es ergeben und sie hätte schon lange fertig sein können. Stricken ging nur im Schneckentempo und geribbelt werden musste auch noch. :o/
 

Zwei vollkommen identisch gefärbte Stränge in leuchtenden Farben konnte ich einfach nicht abgeben und wollten verstrickt werden. (Einer davon war schon auf den Nadeln.) Ein erster Versuch mit einem Lacemuster war enttäuschend. Der glatt rechte Teil vollkommen langweilig und das Muster hatte auch keine schöne Wirkung.
 

Der erste Gedanke war, dass ein Garn mit Kontrastfarben wohl am besten in kraus rechts rüber kommt.
 

Ich würde sagen, es hat sich bestätigt. Und nachdem ich die komplette Abschlussrüsche noch einmal geribbelt habe weil viel zu viel Garn übrig war, waren nach der zweiten Fertigstellung nur noch 2 Gramm übrig. Punktlandung! ;o)

 

Sonntag, 26. Juni 2016

Ringelnatz-Socken

 
Für die letzten beiden, kleinen Märkte hatte ich auch ein wenig Sockenwolle gefärbt.

 
Da auch der zweite Socken identisch ringeln sollte, musste jeder Strang noch einmal auf meine elektrische "Kirmeshaspel". Eine Schirmhaspel ist für solche Vorhaben grundsätzlich ungeeignet.
 
 
Ob gleichmäßiges Ringeln oder Wildern, die Arbeitsweise ist die Gleiche und unheimlich zeitintensiv.

 
Die Mühe hat sich aber spätestens dann gelohnt, wenn man einer Dame, die einem traurig anvertraut, sie hätte bei handgefärbten Socken noch nie den zweiten Socken identisch hinbekommen, ruhigen Gewissens versichern kann, dass es bei diesen Exemplaren funktionieren wird. Dummer Weise hatte ich als Anschauungsobjekt nur einen Socken fertig.


Aber hier ist der Beweis, ich habe nicht zu viel versprochen. ;o)

Sonntag, 17. April 2016

Schwach geworden

 
Eigentlich stricke ich gerade ganz eifrig am unten abgebildeten, roten Schal. Das Muster macht mit dem handgesponnenen Geburtstagsgarn unheimlich Spaß. Durch die Mohairabschnitte bzw. des ultradünnen Mohairgarns ist aber die volle Aufmerksamkeit gefordert, ich habe nicht nur einmal ribbeln oder zurück stricken müssen, weil die eine oder andere Masche urplötzlich in der nächsten Musterfolge fehlte. Und trotzdem konnte ich nicht widerstehen ein wenig an einem Grannyschal herum zu häkeln, nachdem die Inselprinzessin letztens ein so traumhaftes Tuch gezaubert hat.
 
 
Jetzt ist aber wieder Rot auf den Knien, denn ich brauche unbedingt die 4er Nadeln!


Sonntag, 31. Januar 2016

Marktfrauen-Handschuhe...


à la Outlander

 
Das Garn war schon lange gesponnen,
 
 
kam über die Weihnachtsfeiertage nach dem Erscheinen einer Anleitung von Catrin die zündende Idee.
 

Zwischen Grimms Märchen und der grandios verfilmten Highland-Saga schlug ich die ersten Maschen an und konnte nicht mehr aufhören zu stricken. Man sieht es an der Länge des Schaftes, in den ich großzügig Garn eingearbeitet habe.
 
 
Ausgebremst von einer überstrapazierten Oberarmsehne, konnte der zweite Handschuh bis gestern nur sehr langsam fertiggestellt werden. Aber ich habe es geschafft! Claire hätte genau so wenig aufgegeben. ;o) Das Wetter ist gruselig genug, voll Scottish Highlands ;o), dass sie in dieser Saison auch noch gut zum Einsatz kommen werden.
 
 
Einige kleine Kapriolen habe ich mir jedoch gegönnt. Das untere Bündchen ziert eine Mausezähnchenkante und in die Rippen habe ich einen Sternchenstich eingearbeitet, so dass man auf den ersten Blick einen halben Zopf vermuten könnte. Die Grundanleitung der Stulpen ist wunderbar unkompliziert und ausführlich geschrieben und sollte auch Stulpen- bzw. Handschuhanfängerstrikerinnen nicht abschrecken.
 

Freitag, 1. Januar 2016

Offline

 
Was macht man, wenn tage- oder wochenlang mal wieder die Netzverbindung streikt und man keine Ahnung hat, wie man den Unsinn beheben kann? Abwarten und Tee trinken, Weihnachten und Silvester feiern und vielleicht ein wenig stricken. ;o) Spinnen natürlich auch! Und ich hoffe, dass alle gut im neuen Jahr angekommen sind und wenn möglich, ein paar der freien Tage auch mit einigen kreativen Stunden füllen konnten. Die Gunst der Stunde, dass ich schon seit etlichen Minuten wieder eine stabile Netzverbindung aufrecht halten kann, muss ich flugs nutzen. Die Auflösung zum oberen Bild kommt aber erst in einigen Tagen.

 
Gute Vorsätze, z. B. den Faserbestand nicht noch weiter anwachsen zu lassen, lassen wir an dieser Stelle einfach außer Acht. Ich hatte mir dieses auch gar nicht erst vorgenommen. ;o) Somit konnte ich eine günstige Gelegenheit ergreifen, mal in ganz tief in die pinkfarbene Farbwelt einzutauchen. Eine der sechs Schnecken war schon in einem leicht desolaten Zustand und wurde bereits hinter der Kamera schon ein wenig weiter gerupft und auf Herz und Nieren überprüft. Der Griff der Fasern ist durch den Kid-Mohairanteil herrlich seidig. Mal sehen, was in 2016 draus wird.

Sonntag, 13. Dezember 2015

Ein Lace-Tüchle


Mein erstes, höchstselbst Gestricktes!


Ach ja, und höchstselbst Gefärbtes auch noch dazu. :o)


Ein 100g-Leichtgewicht aus 600 Metern Merino-Nylon-Singlegarn. 100 % kratzfrei!


Eigentlich ist es gar nicht ein Grün für meinen Typ, aber man muss auch mal was riskieren. ;o)) Ich war von diesem schattierten Ton direkt beim Färben schon so begeistert, dass ich nicht lange gefackelt habe.


Und aus einer 1,60er Spannweite nach dem Stricken sind, nach dem Spannen im nassen Zustand, satte 2 m geworden. Also so richtig schön was zum Schlingen!