Sonntag, 25. Oktober 2015

Auftragsarbeit Teil 2

 
Die "Artischockenblüte", ein Faserkauf.
 

Das Bild des Kammzugs eine freundliche Leihgabe von Catrin, denn das fertige Garn wird in ihren Vorrat einziehen.

 
180 g einer Fasermischung aus BFL und Rosenfaser, 60/40.

 
Auf der Spule und mit künstlichem Licht sah der Faden aus wie pures Metall. Ich gestehe, noch nicht gezählt zu haben, denn das Garn ist erst über Nacht trocken geworden und musste flugs, heute Morgen noch im leichten Niesel, vor die Kamera.
 
 
Und hier 2/3 der diesjährigen Ausbeute unserer beiden Weinstöcke. Das andere Drittel hatte ich bereits eine Woche zuvor schon verflüssigt und für den Rest beschlossen, dass er am Stock noch etwas nachreifen durfte. Nach drei Stunden Verarbeitungszeit und fast 6 Litern Saft aus der abgebildeten Menge, konnte ich keine Traube mehr sehen. Ich muss zugeben, nicht gerade traurig gewesen zu sein, dass die Vögel vorher schon gut mindestens 1/4 der ganzen, möglichen Ernte stibitzt hatten. ;o)

Samstag, 17. Oktober 2015

Es geht auch gruselig


Es schaut schon reichlich gruftig aus, das Garn. Wenn Morticia Adams handarbeiten würde, wäre es bestimmt das Richtige für ein Mützchen für Pubert und einen Ganzkörperanzug fürs Eiskalte Händchen. ;o)

Sonntag, 11. Oktober 2015

Das wurde aber auch Zeit!




Und gleich im doppelten Sinne. Ungewöhnlich lange hatte ich den traumhaften Kammzug von
100 g aus 70 % Merino und 30 % Seide einer Färberin aus England auf dem Rad.


Einerseits, weil ich ihn hauchdünn ausgesponnen habe und andererseits, weil ich kaum Zeit und dann auch noch andere Projekte begonnen hatte.


Aber jetzt liegt ein wahres Prachtstück von einem 623 m-Strang in der Sonne. Und das ist das dritte "das wurde auch Zeit".


Nämlich die Länge von 600 m, zweifädig verzwirnt, zu knacken. Ziel erreicht! *hüpf


Dieses Garn ist nämlich für einen Nuvem vorgesehen und wird im äußeren Bereich verarbeitet werden. Vielleicht sollte ich langsam mal den Kammzug aufs Rad nehmen, mit dem ich farblich beginnen möchte?! ;o)
 

Montag, 5. Oktober 2015

Tricksen ist auch keine Lösung...


aber besser als nichts. ;o) Auf normalem Wege funktioniert das Importieren von Bildern immer noch nicht. Aber über drei Ecken geht's. Nun denn...


Diese beiden Sachen sind in Arbeit und wollen wegen akuter Zeitnot nicht so recht von der Hand gehen. Der Faden auf der Spule ist aus Batts, die ich zu Ostern gekurbelt hatte. Passt mal wieder! In den Regalen liegen die Lebkuchen und ich produziere Ostergarn. ;oD Ein Zweites ist ebenfalls noch auf der Spule und steht kurz vor der Verzwirnung.


Diese beiden spätsommerbunten Kammzüge aus einem Merino-Seiden-Gemisch hatte mir Catrin in Regensburg von "Filzlinge" beim Ravelrytreffen gesichert. Zu gerne hätte ich dort auch einmal vorbei geschaut, aber der Weg wäre kein Pappenstiel gewesen und eine andere Einladung stand leider schon sehr lange fest. Irgendwann ergibt sich aber eine neue Chance.

Sonntag, 20. September 2015

Keine Bilder, kein Post

Da habe ich ein neues "Fenster-Update" geladen und schon funktioniert das Hochladen von Fotos hier nicht mehr. Mal sehen, wie lange das anhält. :o(((((

Sonntag, 13. September 2015

Ein Milanese Loop

 
für den Frühling, Frühsommer, Sommer, Spätsommer, Herbst.., joh, das wars.
 
 
Aus einem selbst gefärbten Merinogarn mit 20 % Seidenanteil und der Farbe ... heller Modder. Ich glaube, in Fachkreisen nennt man sowas Taupe. In diesem Fall helles Taupe, beim Kleiderkauf in unserem Lande auch gerne als "Schlamm" bezeichnet.

 
"Schlamm" geht immer. "Schlamm" passt zu allem. "Schlamm" ist hin und wieder das neue Grau. "Schlamm" ist eben universell. Er hält zur Not Hütten zusammen, heilt geschundene Haut und ist mitunter hartnäckig und ein Ärgernis, wenn man ihn wieder loswerden will. ;o)
 

 Das Muster hat mich einiges an Nerven gekostet. Zumindest in der Anleitung, die mir kostenlos zur Verfügung stand. Die deutsche Fassung war fehlerhaft und ließ mich ein Viertel wieder ribbeln, weil das Muster kein Muster wurde. Bei der englischen Beschreibung bin ich mir immer noch nicht sicher, ob ich nun alles richtig gemacht habe, oder doch ein kleines Fehlerchen darin enthalten ist. Aber so bleibt er nun und wird an den jetzigen, kühleren Morgenden den Hals schützen.

 
Hier zeige ich euch noch eine meiner neuen Lieblingspflänzchen, eine Krötenlilie.
 

Sie blüht nun schon seit Wochen unermüdlich in einer Mischung aus Lilie und Orchidee. Ich hatte sie im letzten Jahr erworben und an den Teichrand gepflanzt. In diesem Jahr ist sie schon doppelt so üppig gewachsen und scheint sich gut und gerne verbreiten zu wollen. Und weil sie so durch und durch hübsch ist, und die Bienchen

 
ihr Innerstes zum Fressen gern haben, darf sie das ruhig machen. ;o)
 

Sonntag, 30. August 2015

Stauden ohne Ende


Die liebe Ursula war zu Besuch und gemeinsam haben wir eine kleine Fahrt zu einem nahgelegenen Staudenparadies gemacht.


Stauden, so weit das Auge reicht. Ohne Wegeplan oder fachmännische Hilfe des unheimlich freundlichen und kundigen Personals, ein Abenteuer der botanischen Art.


Dutzende, nein hunderte von Stauden aller nur denkbaren Gattungen.


Ein Blick vorab auf die Internetseite oder in den hauseigenen Katalog ist vor einem Besuch unbedingt empfehlenswert. Zu vielfältig ist einfach das Angebot. Ansonsten könnte die Suche nach dem gewünschten Pflänzchen schon mal etwas länger dauern... ;o)


Weiß man aber, was man möchte, bekommt man Pflanzenschildchen, auf dem der Standort zu finden ist, gedruckt und man kann sich mit seinem kleinen Handkarren auf die Suche begeben. Ein klasse System!


Ich liebe Clematis, habe jedoch noch nie so richtig Glück mit dem empfindlichen Pflänzchen gehabt.


Stauden in all ihrer Pracht, wenn sie erst einmal groß geworden sind.


Storchenschnabel, der mir im Urlaub so ans Herz gewachsen war, musste natürlich auch mit. Herr Stade hat es sich nicht nehmen lassen, uns die am dankbarsten blühende Sorte ans Herz zu legen. Und die obere, zartrosa Variante musste auch mit. Ganz schön gefährlich, jetzt wo ich weiß, dass die Gärtnerei nur eine knappe viertel Stunde von uns entfernt ist... ;o)

Danach haben wir und noch in die Nesseln und Dornen geschlagen und ein paar Brombeeren gepflückt. Viele waren noch grün, viele rot, einige zu klein und etliche schon vertrocknet. Verrückter Sommer! Wir haben noch die Schönsten rausgepickt, unterbrochen nur von einigem Wehklagen und Flüchen, wenn die Nesseln wieder schneller waren, als wir selber. So konnte Ursula mit ausreichender Beute den Heimweg antreten und ich hoffe, ihre Errungenschaften werden an ihrem neuen Standort gut gedeihen.