Freitag, 11. Januar 2013

Farbenflash


Mein erstes, selbstgemixtes Knallrot geht hier eine Verbindung mit anderen herrlichen Rottönen ein. Ich nenne es "Tequila Sunrise".


Dann der "fröhliche Hexentanz" auf Wensleydale zum Üben fürs Spinnen "over the fold". Das hat richtig Spaß gemacht. Teil 2 wird für Bouclé benötigt. Leider ist es doch ein wenig hart für die Haut.


"Treasure Island" fand ich passend für diese Färbung.

 

Und zuletzt eine Resteverwertung, "Restbest". Ich wollte zwischen den Farbabschnitten immer etwas Weiß zum Aufhellen lassen. Hat in diesem Fall nicht ganz funktioniert. Wenn man es einmal beabsichtigt...! ;o) Die gesponnen Garne zeige ich demächst.

 

Sonntag, 6. Januar 2013

Ein Gute-Laune-Garn

 
habe ich aus selbstgefärbten 300 g Polwarth, in diesen Sommerfarben (im Sommer) spinnen können. Es ist unglaublich, die Fasern fluffen auch im gesponnenen Strang nach dem Entspannungsbad auf wie "Popcorn". Die Wolle schrumpft deshalb dann immer noch in ihrer Länge. Macht aber nix, wenn man es weiß und man kann es ja einkalkulieren. In meinem Fall hatte ich zweifach gezwirnt am Ende dann insgesamt etwas über 300 Meter.

 
Jetzt frage ich mich nur, wo das Mintgrün geblieben ist. Es müssen die Stellen im Kammzug sein, die helltürkis erscheinen. Tücken der Technik, wieder mal.

 
Vor allem muss ich die Präsentation noch etwas vervollkommnen. ;o)

Mein nächster Versuch mit Polwarth wird lauten: Wir spinnen einmal gaaaaaanz dünn...

Samstag, 5. Januar 2013

Gegen Wetterdepressionen

 


heute ein paar Fotos aus der Konserve. Wenigstens die frohen Farben der Garne sollen den Trübsinn ein wenig vertreiben. Das pinkige Garn habe ich ja schon gezeigt. Dazu gesellen sich diese beiden:

 
Entstanden aus diesem Kammzug aus amerikanischer Wolle, meiner allerersten, sehr zahmen Topffärbung. Die weißen Stellen waren gewollt und sollten einen zusätzlichen, hellen Farbverlauf ergeben. Es sind etwa 380 Meter geworden.
 
 
 
 Und dann dieses schöne, tweedige Garn aus einem herrlichen Merino/Kaschmir Batt von einer Kardiererin. Ich habe es schön dünn verspinnen können, so dass es mit 100 g ca. 420 Meter geworden sind.
 
 
 
 
Hierzu ein schlechtes Lampenfoto, weil zum Zeitpunkt des Spinnens die Sonne schon untergegangen war. Mann kann das einkardierte Blau und Rot mit einem Hauch von Weiß auf Lila leider nur erahnen.
 
 

Freitag, 4. Januar 2013

Mein Color me in - Infinity Wrap!

 
auch bei grauenvollem Nebel-Niesel eine wahre Farbenpracht.

 
Das Häkeln jedes einzelnen Stäbchens, war die wahre Freude. Und der Wrap war innerhalb von zwei Wochen fertig. Für mich, als wenn ich die Schallmauer durchbrochen hätte. ;o) Was hat mich bei diesem unsäglichen Schmuddelwetter das Knipsen Nerven gekostet...

 
Habe ich schon erwähnt, das ich ihn LIEBE?

Donnerstag, 3. Januar 2013

Vollkommen unverzaubert

 
 

geblieben bin ich leider bei den nachfolgenden Garnen. Gut, dieses sieht auf den ersten Blick nicht sooo schlecht aus, und auf den zweiten nun auch nicht,


aber das geht für meine Farbvorlieben gar nicht:

 
Es ist viel gelber, wenn man es mit eigenen Augen sieht und jetzt kommen die Kammzüge dazu:
 
 
Ich hatte sie mir selber zu Weihnachten gegönnt, weil ich gerne wissen wollte, wie professionelle Verkäufer ihre Stränge färben. Der Obere sieht hier fast harmlos aus. War aber für meinen Geschmack viel zu quietschgelb. Auf dem Verkaufsfoto wirkte er eher lindgrün, welches gar nicht darin enthalten war und nur durch das Blaugrau bzw. dunkle Petrol so erschien und sich beim Spinnen ein wenig entwickelte. Ich weiß nicht, wie man dabei auf den Namen "Laube" kommt. Gut, dass noch viel Weißanteil im Strang war, so dass das furchtbare Gelb abgeschwächt wurde.
Der rechte Kammzug sah abenteuerlich aus. Das Rot knallte herrlich. Leider waren die Abstände der Färbung für diese Farbenpracht viel zu kurz. Ich hätte es wissen müssen, denn dann vermischen sich die Farben zu stark und heben oft gegenseitig ihre Wirkung auf. Ich finde auch den Preis für eine "Kleckerfärbung" bei der man überhaupt nicht aufpassen muss, sehr hoch. Denn der Zeitaufwand ist deutlich geringer als bei einem ordentlichen Farbverlauf.
Beide sind Merino superwash, Wolle 70%/Nylon 30%. Immerhin waren sie sehr gut zu Verspinnen. Aber es war ja auch nur ein Versuch und dabei wird es bleiben.


Mittwoch, 2. Januar 2013

Schneewittchen

 

... grüßt vom Zaunpfahl, fiel mir spontan bei dieser Drapierung ein. Na ja, auch wenn der Schnee nur Hintergrunddeko ist und weiß nicht in der Wolle vorhanden. Aber der herrliche 50 % Wolle/50 % Seide-Kammzug ist es ja einmal gewesen und sah vor dem Spinnen und dem Navajozwirnen so aus:

 
Eine meiner Lebensaufgaben ist es neuerdings, nach dem ultimativen, selbstgemixten Rotton zu suchen. Ich komme der Sache langsam näher, wie ich finde. Aber ein bischen geht noch. Meine Kollegin Tine war von den Farben (4 an der Zahl, das Schwarzrot ist nur an der linken Seite zu erahnen) ebenfalls begeistert und ich "mußte" sie ihr auch noch einmal auf Wolle bannen. Wenn die bei ihr ein Loop wird, muss Tine auf ihren Hals aufpassen. ;o)
 
 
 Hier lässt Schneewittchen noch einmal ihr 330 m langes und 137 g schweres Haar herab. Ui, nee, das mit dem Herablassen war eine andere Dame. :o))
 
 
Und dann habe ich auf ravelry einen Kal entdeckt: Downton Abbey Mystery KAL. Ich habe alle TV-Teile, die über Weihnachten ausgestrahlt wurden, sehen können. Was für herrliche Charraktere und Bilder! Ich habe noch nie ungesehen etwas mitgestrickt und werde es, glaube ich, einfach mal versuchen. Mit diesem 100 g BFL-Färberestekammzug vielleicht? Boh, das Matschgrün ist in Wirklichkeit viel oliver, das Blau überhaupt gar keins, sondern Blaulila und ansonsten ist alles viel auberginiger. Blöde Kamera!
 
 
 
 
So, ich muss jetzt schnell mal eben spinnen und dann 750 Meter, die es werden müssen, navajozwirnen.

Dienstag, 1. Januar 2013

Das hässliche Entlein

 
Kennt ihr das, wenn etwas richtig daneben geht? In meinem Fall meine 2. Topffärbung auf amerikanischer Wolle. Ich hatte zu großzügig zu viel Farbe, in diesem Fall Pink, Orange und Lila, auf und in den Kammzug gegeben, so dass sich alles dort, wo es am heißesten war, hübsch hässlich miteinander vermoddern konnte. Es sah aus wie verbrannt. Und der Rest, der eigentlich schön grell werden sollte, war so lala. Was tun?

 
 Kammzug mutig in zwei Hälften teilen, eine Hälfte war erstaunlicher Weise recht klar geblieben, und munter drauf los spinnen.
 
 
 Auf der Spule wurde die gruselige Hälfte auf einmal wunderschön. Es entstanden herrliche Zwischentöne. Links ist die Hälfte mit den mehr oder weniger geplanten Farben. Und dann das Ergebnis miteinander verzwirnt:
 
 
 
 
Ein stolzer Schwan wäre jetzt übertrieben, aber als hübsche Kanadawildgans würde ich ihn gelten lassen. ;o) Die Lauflänge ist so um die 400 Meter. Da kann man was mit anfangen...