Sonntag, 10. Juli 2016

Kleiner Strolch Butch

 
Und hier ist Nr. 2, Butch.

 
Butch kommt ein wenig blauer daher und ist auch leichter als sein Freund. Auch die Mischung war eine ganz andere und ist ein klein wenig weicher als als Alfalfa.

Sonntag, 3. Juli 2016

Kleiner Strolch Alfalfa


Dies ist der erste von 6 oder 7 kleinen Strolchen und macht somit den Anfang in einer kleinen, rustikalen Serie.

Eine Fremdkardiererin hatte diverse Strolchenbatts, kardiert aus farbigen Faserresten aller Art, robusten Schafwollen und funkelndem Angelina, im Verkauf. Ich fand diese Mischungen mehr als spannend und stellte mir vor, dass dort mehr herauszuholen sei, als ein grobes Fädchen für Filzangelegenheiten.


Alfalfa ist die Bestätigung, dass weitere seiner Kumpels aus der Bande demnächst folgen werden. ;o)

Sonntag, 26. Juni 2016

Ringelnatz-Socken

 
Für die letzten beiden, kleinen Märkte hatte ich auch ein wenig Sockenwolle gefärbt.

 
Da auch der zweite Socken identisch ringeln sollte, musste jeder Strang noch einmal auf meine elektrische "Kirmeshaspel". Eine Schirmhaspel ist für solche Vorhaben grundsätzlich ungeeignet.
 
 
Ob gleichmäßiges Ringeln oder Wildern, die Arbeitsweise ist die Gleiche und unheimlich zeitintensiv.

 
Die Mühe hat sich aber spätestens dann gelohnt, wenn man einer Dame, die einem traurig anvertraut, sie hätte bei handgefärbten Socken noch nie den zweiten Socken identisch hinbekommen, ruhigen Gewissens versichern kann, dass es bei diesen Exemplaren funktionieren wird. Dummer Weise hatte ich als Anschauungsobjekt nur einen Socken fertig.


Aber hier ist der Beweis, ich habe nicht zu viel versprochen. ;o)

Sonntag, 19. Juni 2016

Einmal medium, bitte!


Im vergangenen Jahr hatte ich für den Spinn-Web-Tag in Münster ein wenig gefärbt. Bei einem Kammzug jedoch,


ist eine Farbe nicht bis ins Innere vorgedrungen. Diese Abschnitte passten nicht so richtig zum Rest und ich dachte mir: "Nee, da guckst Du lieber selber mal, wie das wird."
 

Somit habe ich ab diesem Tag und über Monate, auf dem Reiserad immer mal wieder
 
 
 ein paar Gramm des "Unglückswurms" versponnen.
 

Das Ergebnis der Abschnitte mit Oberflächenfärbung: gesprenkelt, irgendwie.
 
 
Man muss raten, was es verstrickt hermachen wird. 150 g BFL-Fasern ergaben 309 m navajoverzwirntes Garn. Herbstfarben, definitiv! Sehr passend zur Wetterlage der letzten 3 Wochen.
 
 
Die Gerste hat sich anscheinend nicht beirren lassen und wird trotzdem langsam reif.

Samstag, 11. Juni 2016

Zur blauen Stunde


wurde das gleichnamige Garn praktisch in letzter Minute, mit den letzten, abendlichen Sonnenstrahlen am Urlaubsort abgelichtet. Nie war ausreichend Zeit, da das schöne Wetter zur Gänze ausgenutzt werden wollte.


Die Kammzugmischung aus zusammen 239 g Alpaka und Seide eines Kaufs hat ein kleines "Facelifting" hinter sich.


Heller sind die Farben beim Spinnen geworden, da die Kammzüge doch eher "luftig" gefärbt waren. Verarbeiten ließen sie sich jedoch wunderbar. Gezählt wird später. Jetzt müssen erst einmal die Koffer ausgepackt werden. ;o)


660 m sind dabei herausgekommen. Damit lässt sich was anstellen...

Sonntag, 22. Mai 2016

Im Klostergarten

 
In Mülheim haben wir das Glück, ein Zisterzienserkloster aus dem 13. Jahrhundert er- und unterhalten zu können und besuchen zu dürfen. Anlässlich des 5. Geburtstags des Kräutergartens, in dem auch regelmäßig Führungen und Workshops angeboten werden, nahm unsere Mülheimer Spinngruppe bei traumhaften Wetter am durch und durch gelungenen Familientag am letzten Samstag teil.
 
 
 
Auf den ersten Blick wirken die Kräuterbeete recht unscheinbar. Erst der zweite offenbart die Vielfalt der heimischen Kräuter, deren Nutzen zu früherer Zeit eine enorme Wichtigkeit hatte. Die Wirkung, Heilkraft und der Wohlgeschmack wird ja heute Gott sei Dank durch viele Artikel in diversen Landzeitschriften wieder aufgegriffen, altes Wissen neu entdeckt und durch Anregungen zum Ausprobieren verbreitet.
 

Das Klostergelände mit dem Hauseigenen Café bietet die perfekte Kulisse für schöne Begegnungen und herrliche Feste. Die Bilder sind alle vor dem offiziellen Beginn entstanden und zeigen demnach nicht die große Zahl der interessierten Besucher. Neben einer Imkerei, einer Teehändlerin, einem Kräuterhändler und Kulinarischen Ständen, war auch ein Stand unseres heimischen Naturkundemuseums "Haus Ruhrnatur" zugegen, an dem nicht nur der begeisterte Nachwuchs sein Wissen über die Tier- und Unterwasserwelt in reger Teilnahme testen konnte.
 

Das Schöne, alle ausgestellten Exemplare wie z. B. Biber, Bisam, Dachs, Uhu, Wildkatze und Rabe durften ausdrücklich angefasst werden, um so den wilden Tieren praktisch "auf den Zahn fühlen" zu können. Kleinstlebewesen aus dem Wasser konnten unter Mikroskopen betrachtet und die Museumspädagoginnen mit Fragen gelöchert werden.
 

Natürlich nimmt man auch ein oder zwei Erinnerungsstücke mit nach Hause. Eins meiner Mitbringsel ist eine stattliche Orchideenprimel, die schon am Teichrand ihren neuen Standort gefunden hat.

Samstag, 7. Mai 2016

Vorschau

 
Es wird, aber wegen diverser Verpflichtungen, nur langsam...