Sonntag, 28. Februar 2016

Geburtstagsgaben

Es scheint, als hätten die Drei Weisen aus dem Morgenland bei mir Station gemacht und ein paar Geschenke anlässlich meines Wiegenfestes dagelassen. In meinem Fall waren es jedoch drei herzensgute und kreative Damen, die mir eine riesengroße Freude bereitet haben.
 
 
Als Erste Catrin, die mir tatsächlich den Prototypen Ihres Romantik-Tüchles vermacht hat. Es ist sowas von weich und zart, dass es eine Wonne ist, es umzulegen. Über dem dicken Wintermantel wärmt es sogar noch Ohren aufs Vortrefflichste. In den letzten Tagen hat es gute Dienste geleistet. Man darf auf eine Anleitung gespannt sein!
 
 
Aus dem hohen Norden habe ich neben anderen, herrlichen Dingen, "Rote Rosen" bekommen. Und zwar in der schönsten Form, die ich mir vorstellen kann. ;o) Handgespnnen! Sie meinte, mir würde bestimmt keiner ein selbst gesponnenes Garn schenken, so dass ich mir immer selber welches machen muss, wenn ich eins verstricken möchte. Wie Recht sie hat! ;o) Socken waren von ihrer Seite daraus bestimmt, aber dafür war das Garn zu schade und wir haben gemeinsam eine Alternative gefunden. Es ist angestrickt!
 

Und eine liebe, ebenfalls spinnende Nachbarin, hat auf dem Dresdener Striezelmarkt an mich gedacht und mir diese hübsche, handgegossene Zinnfigur mitgebracht. Ich war völlig baff. Das gute Mütterchen passt jetzt an meinem Spinnrad auf, dass der Faden nicht reißt und nie die Fasern ausgehen.
 
Ganz lieben, herzlichen Dank für diese wunderschönen Gaben! Solche Geschenke machen mich immer ganz sprachlos und meine Freude ist grenzenlos.

Sonntag, 14. Februar 2016

Das dauuuuert...


Es zieht sich hin. :o/

Sonntag, 31. Januar 2016

Marktfrauen-Handschuhe...


à la Outlander

 
Das Garn war schon lange gesponnen,
 
 
kam über die Weihnachtsfeiertage nach dem Erscheinen einer Anleitung von Catrin die zündende Idee.
 

Zwischen Grimms Märchen und der grandios verfilmten Highland-Saga schlug ich die ersten Maschen an und konnte nicht mehr aufhören zu stricken. Man sieht es an der Länge des Schaftes, in den ich großzügig Garn eingearbeitet habe.
 
 
Ausgebremst von einer überstrapazierten Oberarmsehne, konnte der zweite Handschuh bis gestern nur sehr langsam fertiggestellt werden. Aber ich habe es geschafft! Claire hätte genau so wenig aufgegeben. ;o) Das Wetter ist gruselig genug, voll Scottish Highlands ;o), dass sie in dieser Saison auch noch gut zum Einsatz kommen werden.
 
 
Einige kleine Kapriolen habe ich mir jedoch gegönnt. Das untere Bündchen ziert eine Mausezähnchenkante und in die Rippen habe ich einen Sternchenstich eingearbeitet, so dass man auf den ersten Blick einen halben Zopf vermuten könnte. Die Grundanleitung der Stulpen ist wunderbar unkompliziert und ausführlich geschrieben und sollte auch Stulpen- bzw. Handschuhanfängerstrikerinnen nicht abschrecken.
 

Sonntag, 17. Januar 2016

Winterromanze


Hier nun nach einer gefühlten Ewigkeit das Ergebnis meiner letzten Warmkurbelei.


195 g wiegen beide Stränge zusammen und bringen jeweils 302 und 564 m mit sich.


Da ich nicht zusätzlich noch an einem zweiten Garn gesponnen habe, ist es durchweg gleichmäßig in der Stärke geworden.

 
Und passend zu den ersten und wahrscheinlich einzigen Flocken in diesem Jahr, konnte ich das Garn ein wenig in Szene setzen.
 
 
Eine Idee dafür hätte ich auch schon, aber eine Entzündung im Oberarm, verursacht von zu viel ausdauernder Rührerei Anfang Dezember (gebrannte Mandeln, höchst gefährliches Zeug!) und mangelnder Auskurierung, bin ich gezwungen, ein wenig kürzer zu treten. Das Kühlpad ist mir nun am nächsten und ein Buch kann ich auch mit der rechten Hand halten.

 
 Deshalb war ich auch gezwungen mit der rechten Hand zu verzwirnen. Vom Gefühl und der Gleichmäßigkeit natürlich vollkommenes Neuland. Aber ich hoffe, dass es bald wieder normal weiter gehen kann.

Freitag, 1. Januar 2016

Offline

 
Was macht man, wenn tage- oder wochenlang mal wieder die Netzverbindung streikt und man keine Ahnung hat, wie man den Unsinn beheben kann? Abwarten und Tee trinken, Weihnachten und Silvester feiern und vielleicht ein wenig stricken. ;o) Spinnen natürlich auch! Und ich hoffe, dass alle gut im neuen Jahr angekommen sind und wenn möglich, ein paar der freien Tage auch mit einigen kreativen Stunden füllen konnten. Die Gunst der Stunde, dass ich schon seit etlichen Minuten wieder eine stabile Netzverbindung aufrecht halten kann, muss ich flugs nutzen. Die Auflösung zum oberen Bild kommt aber erst in einigen Tagen.

 
Gute Vorsätze, z. B. den Faserbestand nicht noch weiter anwachsen zu lassen, lassen wir an dieser Stelle einfach außer Acht. Ich hatte mir dieses auch gar nicht erst vorgenommen. ;o) Somit konnte ich eine günstige Gelegenheit ergreifen, mal in ganz tief in die pinkfarbene Farbwelt einzutauchen. Eine der sechs Schnecken war schon in einem leicht desolaten Zustand und wurde bereits hinter der Kamera schon ein wenig weiter gerupft und auf Herz und Nieren überprüft. Der Griff der Fasern ist durch den Kid-Mohairanteil herrlich seidig. Mal sehen, was in 2016 draus wird.

Sonntag, 20. Dezember 2015

Warm gekurbelt


Für ein kommendes Projekt habe ich ein paar sehr gut abgelagerte, selbstgefärbte und kardierte "Altbatts" in zwei verschiedenen Beerentönen aus BFL, mit etwas Merino, Kid-Mohair, Hochglanznylon, Seide und Schappe-Seide zur Probe in ein paar "frischere" Batts umgearbeitet.

 
Auf den Fotos erscheint das Fädchen unspektakulär, hat aber in Natura ganz schön Potential. ;o)

 
Dummer Weise habe ich sie vorher nicht gewogen, so dass diesmal Gesamtlänge und Gewicht eine Überraschung werden. Ich spinne wieder relativ dünn und werde wohl noch einige Zeit brauchen, bis ich mit dem Zwirnen beginnen kann. Das geht dann immer ganz fix von der Hand. Aber da ein nächstes Garnprojekt ansteht, werde ich versuchen, mich zu sputen.
 

Sonntag, 13. Dezember 2015

Ein Lace-Tüchle


Mein erstes, höchstselbst Gestricktes!


Ach ja, und höchstselbst Gefärbtes auch noch dazu. :o)


Ein 100g-Leichtgewicht aus 600 Metern Merino-Nylon-Singlegarn. 100 % kratzfrei!


Eigentlich ist es gar nicht ein Grün für meinen Typ, aber man muss auch mal was riskieren. ;o)) Ich war von diesem schattierten Ton direkt beim Färben schon so begeistert, dass ich nicht lange gefackelt habe.


Und aus einer 1,60er Spannweite nach dem Stricken sind, nach dem Spannen im nassen Zustand, satte 2 m geworden. Also so richtig schön was zum Schlingen!