Sonntag, 1. November 2015

Passionsfrucht trifft Drachenfrucht

 
Zwei Exoten treffen hier farbig in einem Fädchen aufeinander.
 

Gesponnen aus den zu Ostern gekurbelten Batts passt das Garn sogar in eine Herbstliche Landschaft.


Auf ganz schlichter Neuseelandfaser gefärbt und mit etwas weißer Seide und schwarz gefärbten Schappe-Seidennöppies vermischt, ergibt sich ein munteres Bild. Eine Spinnkollegin fragte neulich, wo ich denn die ganzen Wollmäuse hervorgeholt hätte um sie mit einzukardieren. ;o)
 

Da ich wieder mit Unterbrechung gesponnen habe, sind die Lauflängen wieder unterschiedlich geworden. 430 m und 330 m aus jeweils 110g. Bäh! Nun ja, sind trotzdem schön geworden. ;o)

Sonntag, 25. Oktober 2015

Auftragsarbeit Teil 2

 
Die "Artischockenblüte", ein Faserkauf.
 

Das Bild des Kammzugs eine freundliche Leihgabe von Catrin, denn das fertige Garn wird in ihren Vorrat einziehen.

 
180 g einer Fasermischung aus BFL und Rosenfaser, 60/40.

 
Auf der Spule und mit künstlichem Licht sah der Faden aus wie pures Metall. Ich gestehe, noch nicht gezählt zu haben, denn das Garn ist erst über Nacht trocken geworden und musste flugs, heute Morgen noch im leichten Niesel, vor die Kamera.
 
 
Und hier 2/3 der diesjährigen Ausbeute unserer beiden Weinstöcke. Das andere Drittel hatte ich bereits eine Woche zuvor schon verflüssigt und für den Rest beschlossen, dass er am Stock noch etwas nachreifen durfte. Nach drei Stunden Verarbeitungszeit und fast 6 Litern Saft aus der abgebildeten Menge, konnte ich keine Traube mehr sehen. Ich muss zugeben, nicht gerade traurig gewesen zu sein, dass die Vögel vorher schon gut mindestens 1/4 der ganzen, möglichen Ernte stibitzt hatten. ;o)

Samstag, 17. Oktober 2015

Es geht auch gruselig


Es schaut schon reichlich gruftig aus, das Garn. Wenn Morticia Adams handarbeiten würde, wäre es bestimmt das Richtige für ein Mützchen für Pubert und einen Ganzkörperanzug fürs Eiskalte Händchen. ;o)

Sonntag, 11. Oktober 2015

Das wurde aber auch Zeit!




Und gleich im doppelten Sinne. Ungewöhnlich lange hatte ich den traumhaften Kammzug von
100 g aus 70 % Merino und 30 % Seide einer Färberin aus England auf dem Rad.


Einerseits, weil ich ihn hauchdünn ausgesponnen habe und andererseits, weil ich kaum Zeit und dann auch noch andere Projekte begonnen hatte.


Aber jetzt liegt ein wahres Prachtstück von einem 623 m-Strang in der Sonne. Und das ist das dritte "das wurde auch Zeit".


Nämlich die Länge von 600 m, zweifädig verzwirnt, zu knacken. Ziel erreicht! *hüpf


Dieses Garn ist nämlich für einen Nuvem vorgesehen und wird im äußeren Bereich verarbeitet werden. Vielleicht sollte ich langsam mal den Kammzug aufs Rad nehmen, mit dem ich farblich beginnen möchte?! ;o)
 

Montag, 5. Oktober 2015

Tricksen ist auch keine Lösung...


aber besser als nichts. ;o) Auf normalem Wege funktioniert das Importieren von Bildern immer noch nicht. Aber über drei Ecken geht's. Nun denn...


Diese beiden Sachen sind in Arbeit und wollen wegen akuter Zeitnot nicht so recht von der Hand gehen. Der Faden auf der Spule ist aus Batts, die ich zu Ostern gekurbelt hatte. Passt mal wieder! In den Regalen liegen die Lebkuchen und ich produziere Ostergarn. ;oD Ein Zweites ist ebenfalls noch auf der Spule und steht kurz vor der Verzwirnung.


Diese beiden spätsommerbunten Kammzüge aus einem Merino-Seiden-Gemisch hatte mir Catrin in Regensburg von "Filzlinge" beim Ravelrytreffen gesichert. Zu gerne hätte ich dort auch einmal vorbei geschaut, aber der Weg wäre kein Pappenstiel gewesen und eine andere Einladung stand leider schon sehr lange fest. Irgendwann ergibt sich aber eine neue Chance.

Sonntag, 20. September 2015

Keine Bilder, kein Post

Da habe ich ein neues "Fenster-Update" geladen und schon funktioniert das Hochladen von Fotos hier nicht mehr. Mal sehen, wie lange das anhält. :o(((((

Sonntag, 13. September 2015

Ein Milanese Loop

 
für den Frühling, Frühsommer, Sommer, Spätsommer, Herbst.., joh, das wars.
 
 
Aus einem selbst gefärbten Merinogarn mit 20 % Seidenanteil und der Farbe ... heller Modder. Ich glaube, in Fachkreisen nennt man sowas Taupe. In diesem Fall helles Taupe, beim Kleiderkauf in unserem Lande auch gerne als "Schlamm" bezeichnet.

 
"Schlamm" geht immer. "Schlamm" passt zu allem. "Schlamm" ist hin und wieder das neue Grau. "Schlamm" ist eben universell. Er hält zur Not Hütten zusammen, heilt geschundene Haut und ist mitunter hartnäckig und ein Ärgernis, wenn man ihn wieder loswerden will. ;o)
 

 Das Muster hat mich einiges an Nerven gekostet. Zumindest in der Anleitung, die mir kostenlos zur Verfügung stand. Die deutsche Fassung war fehlerhaft und ließ mich ein Viertel wieder ribbeln, weil das Muster kein Muster wurde. Bei der englischen Beschreibung bin ich mir immer noch nicht sicher, ob ich nun alles richtig gemacht habe, oder doch ein kleines Fehlerchen darin enthalten ist. Aber so bleibt er nun und wird an den jetzigen, kühleren Morgenden den Hals schützen.

 
Hier zeige ich euch noch eine meiner neuen Lieblingspflänzchen, eine Krötenlilie.
 

Sie blüht nun schon seit Wochen unermüdlich in einer Mischung aus Lilie und Orchidee. Ich hatte sie im letzten Jahr erworben und an den Teichrand gepflanzt. In diesem Jahr ist sie schon doppelt so üppig gewachsen und scheint sich gut und gerne verbreiten zu wollen. Und weil sie so durch und durch hübsch ist, und die Bienchen

 
ihr Innerstes zum Fressen gern haben, darf sie das ruhig machen. ;o)